Viele Arbeitsgänge sind nötig um eine Holzmaske zu Schnitzen. Hier wollen wir euch die verschiedenen Schritte vom Baum zur Maske erklären. Zusammengestellt von Thomas Laßnig.
Ich persönlich bevorzuge zum schnitzen Zirbenholz. Es ist sehr leicht und gut zu verarbeiten. Es gibt verschiedene Arten das Holz zu verwenden. Einige Schnitzer nehmen den ganzen Holzstamm, teilen ihn in vier Teile und nehmen zum schnitzen jeweils ein Viertel.
ich verleime die Zirbenbretter, da sich so keine Risse bilden. Der Nachteil ist allerdings, dass die Maserung der Bretter nicht immer gleich ist und beim schnitzen manchmal etwas stören kann.
Anschließend werden die Bretter zu einem Dreieck verleimt das dann dem viertel eines Holzstammes ähnlich ist
Jetzt werden aus dem verleimten Holz die groben Konturen einer Maske ausgeschnitten. Das Gesicht ist schon zu erkennen. Danach beginne ich mit der Schnitzerei. Stunde um Stunde kann man mehr erkennen.
Die folgenden Fotos zeigen sehr gut die verschiedenen Stufen der Schnitzarbeiten.





Jetzt werden die Feinheiten der Maske mit Schleifpapier herausgearbeitet. In dieser Phase sieht der Kopf schon sehr gruselig aus.
Damit die Maske auch getragen werden kann, muss die Innenseite noch ausgehöhlt werden. Das geht am besten mit der Motorsäge.
Jetzt werden noch die vorgefertigten Augen montiert.
Die Maske ist jetzt bereit zum bemalen. Vorher wird sie jedoch noch mit weiser Farbe grundiert. Dadurch hat der Lack eine bessere Haltbarkeit und bringt die Farben auch kräftiger zur Geltung.
Die Maske wird speziell an den Träger angepasst. Nach dem anbringen der Hörner und der Felle ist die Maske fertig!